
Leopardgeckos
Der Leopardgecko hat sich innerhalb der letzten Jahre in den Top 5 der gehaltenen Terrarientiere etabliert. Mittlerweile ist er auf keiner Börse mehr wegzudenken, sowohl in der wildfarbenen Färbung, als auch in den unterschiedlichsten Farbzüchtungen. Was gefällt, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Beschreibung, Systematik und Taxonomie
Leopardgeckos (Eublepharis macularius) sind eine Geckoart innerhalb der Unterfamilie der Lidgeckos (Eublepharinae). Lidgecko bedeutet soviel wie, dass die Geckos bewegliche Augenlieder haben und somit auch in der Lage sind, ihre Augen zu schließen. Die wissenschaftliche Einordnung der Lidgeckos ist noch nicht vollständig geklärt. Einige Taxonomen führen die Lidgeckos als eigene Familie innerhalb der Überfamilie der Geckoartigen (Gekkota). Leopardgeckos verfügen über keine Haftlamellen an den Füßen, wie viele andere Geckos, stattdessen sind die Zehenenden mit Krallen ausgestattet. Sie sind dämmerungs-, bzw. nachtaktive Bodenbewohner und verbringen den Tag in Hohlräumen und Erdhöhlen, die sie mit ihren Krallen graben und erweitern. |
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Sie bevorzugen Orte mit einer gewisser Umgebungsfeuchtigkeit und kommen oft in größeren Kolonien vor. Der Leopardgecko wird zwischen 20 und 30 Zentimeter lang, worauf gute 10 Zentimeter auf den Schwanz entfallen. Die Größe der Tiere ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig, wie natürlich in erster Linie der Art und Menge des Futters, aber auch Mineralienversorgung oder Zeitpunkt der ersten Trächtigkeit. Wie auch andere Geckoarten, kann auch der Leopardgecko bei Gefahr den Schwanz abwerfen (Autotomie). Das abgeworfene Ende zuckt noch etwas weiter und verwirrt so den Angreifer. Dieses Irritation nutzt der Gecko um sich selber in Sicherheit zu bringen. Der Gecko selber bildet einen neuen Schwanz nach, welcher aber im Vergleich zu vorher wesentlich globiger und unförmiger aussieht. Dieses sogenannte Regenerat kann nicht erneut abgeworfen werden. In ihrem Schwanz, speichern die Leopardgeckos Energie in Form von Fett. Daher sieht dieser bei gesunden Tieren, kräftig und gut ausgeprägt aus. Leopardgeckos sind wie andere Reptilien auch wechselwarme Tiere, d.h. dass sie ihre Körpertemperatur nicht selber erzeugen und regeln können, sondern diese durch die Umwelt, also die Umgebungstemperatur gesteuert wird. Ein Alter bis zu 25 Jahren ist bei Leopardgeckos durchaus erreichbar. Unterordnung: Echsen (Lacertilia) Die Art des Leopardgeckos unterscheidet sich nochmals in folgende Unterarten: Eublepharis macularius afghanicus BÖRNER 1974 |
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