
Grundbedürfnisse
Um einem Leopardgecko das Leben in einem Terrarium so angenehm und vor allem naturtreu wie möglich nachzustellen, ist natürlich ein gewisses Maß an Platz, Technik, Zubehör und selbstverständlich auch Zeit nötig. Dieses sollte man sich vor der Anschaffung vor Augen halten und auch Umsetzen können.
Einrichtung und Bepflanzung
Bei der Gestaltung eines Terrariums für Leopardgeckos sind dem Halter fast keine Grenzen gesetzt. Dennoch gibt es selbstverständlicherweise auch hier einiges zu beachten. Um eines vornewegzunehmen, glauben Sie nicht unbedingt einem der sogenannten Tier"fach"verkäufern. Leider muss ich es so hart ausdrücken, denn jahrelanger Kontakt mit diesen hat diese jedes Mal wieder bestätigt, dass das Fachwissen nicht ausreicht für eine artgerechte Haltung. Oft steht hier der Umsatz an erster Stelle. Zum Leidwesen der Tiere. |
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Leopardgeckos kommen, wie schon unter Herkunftsgebiet beschrieben, aus sogenannten Geröllwüsten. Viele Halter verwechseln dies mit einer richtigen Wüste und halten die Tiere auf einfachem Sand. In der Natur meiden Leopardgeckos allerdings reine Sandflächen, denn ihre Füße sind nicht für das Laufen auf reinem Sand ausgelegt. Am realistischsten kann man den Bodengrund im Terrarium mit Hilfe eines Gemisches aus Spielkastensand und Lehmpulver (Mischungverhältnis: 5 Teile Sand auf 1 Teil Lehmpulver) nachempfinden. Diese beiden Bestandteile werden im leicht feuchten Zustand gemischt und dann ins Terrarium eingebracht. Dieses härtet dort so langsam aus und entwickelt sich zu einem festen Untergrund, der zudem noch grabfähig bleibt. Dort legen sich Leopardgeckos auch gerne mal eigene Höhlen an, was in normalem Sand gar nicht gehen würde. Um den Tieren dazu die Möglichkeit zu bieten, sollte die eingefüllte Höhe bei etwa 10cm liegen. Nächster wichtiger Bestandteil der Einrichtung sind die Höhlen für die Tiere. Hier muss jedem Tier, mindestens eine Höhle zur Verfügung stehen, auch wenn die Tiere meistens zusammen in einer liegen. Trotzdem muss jedem einzelnen Tier die Chance gegeben werden, sich einzeln zurückziehen zu können. Idealerweise verteilt man die Höhlen überall im Terrarium. So haben die Tiere zusätzlich noch die Möglichkeit, sich die entsprechende Wärmezone auszusuchen. Auch ist es von Vorteil ein paar der Höhlen etwas feuchter zu halten. Dies hilft den Tieren zum Beispiel bei der Häutung. Realisieren kann man dies, indem man entweder etwas Moos in einen teil der Höhle gibt und dies leicht feucht hält, oder indem man Tonhöhlen nimmt und diese ab und an mit etwas Wasser übergießt. Der Ton nimmt dieses Wasser etwas auf und erhöht so leicht die Luftfeuchte im Innern der Höhle. |
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Den Einsatz von echten Pflanzen können Sie im Leopardgeckoterrarium eigentlich ausser Acht lassen. Ich habs versucht und die Pflanzen waren ruckzuck wieder von den Tieren unterbuddelt und ausgegraben. Ausserdem sind die klimatischen und die Lichtverhältnisse nicht unbedingt für das Betreiben echter Pflanzen geeignet. Ich habe künstliche Strauchähnliche Pflanzen eingesetzt, was dem natürlichen Habitat eigentlich relativ nahe kommt und mir keine weitere Arbeit beschert, was das Gießen und Pflegen betrifft. |
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